Feierliche Überreichung der Zeugnisse an den 4. Abiturjahrgang der DSSI

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Am Samstag, den 17. Mai fand in dem gewohnt festlichen Ambiente im Goethe-Institut Seoul die akademische Abiturfeier des 4. Abiturjahrgangs der DSSI statt.

Das Programm eröffnete die Janggo-Gruppe von Frau Hasenberg, bevor Schulleiterin Frau Schmidt den Abiturientinnen und Abiturienten gratulierte und dem Kollegium dankte für das Engagement bei der Hinführung der Schüler zum Abitur; der diesjährige Jahrgang 2014 hat mit einem Abiturschnitt von 1,98 und sogar einem Ergebnis von 1,0 ein außergewöhnliches hohes Level gesetzt.

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Herr Dr. Dreyer ließ es sich als Leiter des Goethe-Instituts nicht nehmen, den Abiturienten freundliche Wünsche mit auf den Weg zu geben und das gute Verhältnis zwischen dem Goethe-Institut in Seoul und der Deutschen Schule Seoul International zu unterstreichen.

Herr Mafael beglückwünschte die Abiturienten und ermunterte sie , ihr Studium zu genießen und die Freiheiten zu nutzen, die diese wunderschöne Zeit bietet. Er betonte ein wesentliches Merkmal der DSSI, nämlich die Förderung eines jeden einzelnen Schülers im Rahmen seiner Möglichkeiten. Er bedauerte, dass mit dem Ende des Schuljahres die Schulleiterin, ihr Stellvertreter und der Oberstufenkoordinator die Schule verlassen und somit die Ära Schmidt, Meier-Schütze und Breuer zu Ende gehe.

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Der aus dem Saarland angereiste Prüfungsleiter Herr Leidinger wiederholte seine Worte aus dem vergangenen Jahr und meinte, dass eine Prüfung nur dann gut sei, wenn man etwas dabei lerne. In diesem Jahr hätte er wieder dazu gelernt über Doping,  das Higgs-Boson, über die Bedeutung der Fibonacci-Reihe in der Natur, das Phänomen „2013 Girls go red“, die Manipulation durch Neuroparasiten, ein Leben ohne Altern und vieles mehr.

Herr Halusa als Vorsitzender des Elternvereins beglückwünschte die Abiturienten und unterstrich, dass der Vorstand die Belange der Schüler immer unterstützen wird um die schulische Entwicklung voranzubringen und die Arbeit des Kollegiums und der Schulleitung zu erleichtern.

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Der Klassenlehrer der Klasse 12, Herr Knipping,  trat vor die Abiturgemeinde mit den Worten „Wir haben es geschafft! Say Yeah!!!“ Gemeint waren damit die Lehrerinnen und Lehrer, die den Jahrgang zum Abitur geführt hatten, gemeint waren auch die Eltern, die ihre Kinder motiviert und durch 12 Jahre Schule begleitet hatten und schließlich waren natürlich auch die Abiturienten gemeint,  die endlich das Abi in der Tasche haben. Er ermunterte sie, die spannenden Dinge zu entdecken, die nun vor ihnen liegen und die aufregenden Tage zu nutzen. Ein musikalischer Beitrag der Lehrer, unterstützt vom Unterstufenchor, trug die eindeutige Message: „Go now go, walk out the door, don’t turn around now ’cause we can’t help you anymore…“.

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Die Klasse 11 beglückwünschte die Ehemaligen mit dem Song: „Ihr werdet unbesiegbar sein“.

Als Vertreterin der Eltern gratulierte Frau Mafael den Abiturienten;  sie hatte den Eindruck gewonnen, dass sich diese Klasse gut zusammengefunden hat und sich gegenseitig immer unterstützt hätte, auch bei der Vorbereitung von Klausuren oder dem Abitur, was bei weitem nicht selbstverständlich sei. Sie hofft, dass die freundschaftlichen Beziehungen der Abiturienten untereinander auch nach dem Abitur bestehen bleiben.

Die Schülerrede hatte Friederike Breuer übernommen, die sich bei den Lehrern, der Schulleitung und den Eltern für die Unterstützung bedankte, es dann aber nicht lassen konnte, auf einige amüsante Macken hinzuweisen, sei es der Schüler, sei es der Lehrer, ohne die das Schulleben aber auf jeden Fall langweiliger sei .

Ihre Klasse sei wirklich eine leistungswillige Klasse, die sich aber auch zunehmend als soziale Gruppe gefunden hatte. Besondere Erlebnisse während der Schulzeit waren die gemeinsamen Ausflüge und Studienfahrten nach Jeju oder Taiwan, bei denen man auch die privaten Seiten der Lehrer einmal

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kennen lernte. Die Klassensprecherin bedankte sich auch bei dem Klassenlehrer Herrn Knipping auch dafür, dass er ihnen vorgelebt habe, Dinge auch ’mal auf die leichte Schulter zu nehmen.

Friederike wünschte sich als stellvertretende Schülersprecherin, dass die noch junge Oberstufe an der DSSI im Bewusstsein der Erwachsenen an der DSSI noch weitere Bedeutung gewinnt; es gäbe nun auch erwachsene Schülerinnen und Schüler an der DSSI, die mehr Vertrauen, Selbstverantwortung und individuelle Rechte verdient hätten.

Friederike blickt auf eine zunehmende Präsenz der Schülermitverwaltung (SV) im Schulleben zurück, hofft jedoch, dass die Funktion der SV in der gesamten Schulgemeinde noch stärker wahrgenommen wird.

Das Schönste sei, dass die Abiturienten nun endlich einmal Zeit hätten, ganz viel Zeit, die nach eigenem Belieben gefüllt werden kann. In einem selbst verfassten Gedicht beschrieb Friederike die heutige Zeit mit „…no calm breaks and no long hugs… rushed goodbyes…no time for happy, just short-lived fun…“ Sie appellierte an ihre Mitschüler, sich nun die Zeit zu nehmen. Die Zeit nach dem Abitur würde sicher auch eine mit schönen Erinnerungen erfüllte Zeit, vorausgesetzt, sie wird genutzt.

Schließlich überreichten die Schulleiterin Frau Schmidt, Herr Botschafter Mafael und der Klassenlehrer Herr Knipping die ersehnten Abiturzeugnisse an: Friederike Breuer, Hyeon Su Kim, Melissa Lebender, Ji Min Lee, Joon-Hee Lee, Pyong-Yoon Lee, Teresa Löffler, Stéphane Lüscher, Nicolas Mafael, Eujine Sohn.

IMG_0365redVom Vorstand hatte es Herr Halusa übernommen, den drei Abiturienten mit den besten Abiturnoten besondere Präsente zu überreichen: Friederike Breuer, Nicolas Mafael und Teresa Löffler.

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Nachdem der MINT-Koordinator der DSSI, Herr Hilsbos an Teresa Löffler einen Preis der chemischen Gesellschaft für die beste schriftliche Arbeit in Chemie überreicht hatte, dankten Verbindungslehrerin Frau Bollow und Schülerprecherin Carina Tiedemann Friederike für die tolle Zusammenarbeit als stellvertretende Schülersprecherin.

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Die Musiklehrer der DSSI, Frau Hasenberg und Herr Knipping bedankten sich bei Ji Min Lee, Melissa Lebender, Friederike Breuer (Band) und bei Nicolas Mafael (Orchester) für das Engagement der Schüler.

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Die Klasse selbst präsentierte gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer den Song „How to say Goodbye“. und leitete damit den anschließenden Empfang in Foyer des Goethe-Instituts ein, der für weitere Gespräche zwischen Eltern , Abiturienten, Lehrern und den geladenen Gästen aus der Wirtschaft, von den politischen Stiftungen, dem Deutschen Club und den Kirchen intensiv genutzt wurde.

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Fr. Hasenberg und die Janggo_Gruppe

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