Erfinderlabor vom 17.3. bis 22.3.2019

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(Text von Thomas Seong)

Vom 17.3.2019 bis zum 22.3.2019 hatte ich die einzigartige Möglichkeit, bei dem Erfinderlabor-Projekt in Darmstadt als einer von 16 interessierten Schülern mitzumachen. Am Sonntag, den 17.3. um 18 Uhr, kam es zum erstmaligen Treffen aller Teilnehmer in der Jugendherberge in Darmstadt, wobei als allererstes eine kurze Vorstellungsrunde stattfand. Diese beinhaltete hauptsächlich Hobbies außerhalb der Schule, Lieblingsfächer und Erwartungen an die restliche Woche. Anschließend wurden wir in 4 Gruppen mit je 4 Leuten eingeteilt, welche in der restlichen Woche zusammen an individuellen Projekten forschen sollten. Den restlichen Sonntag verbrachten wir damit, alle anderen Teilnehmer näher kennenzulernen.
Am Montag ging es zum ersten Mal in das Merck-Gebäude in Darmstadt, wo uns am Vormittag Einführungspräsentationen von Repräsentanten aus der Physik und auch Chemie bei Merck vorgetragen wurden. Hierbei wurde uns auch erläutert, um welches Projekt sich jede Gruppe konkret kümmern sollte. Bei meiner Gruppe war das Hauptmotiv die Forschung an sogenannten „Perowskit-Solarzellen“, welche sich vor allem durch eine höhere Nachhaltigkeit auszeichnen. Direkt nach den Präsentationen bekamen wir auch die Möglichkeit, eine Führung durch die Räumlichkeiten der Physik als auch Chemie von den jeweiligen Abteilungsleitern zu bekommen. Am Nachmittag wurden uns die Betreuer vorgestellt, welche uns in den Folgetagen an der TU Darmstadt begleiten und unterstützen sollten. In der Bibliothek bekamen wir dann auch Zeit, um uns grob über das Thema zu informieren und erste Forschungsansätze zu planen.
Der wichtigste Teil des Erfinderlabors, die Forschung an der TU Darmstadt, wurde dann am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag durchgeführt. Hierbei waren wir vormittags an der Universität, um in Laboren unseren Projekten, in unserem Fall die Herstellung von jenen Perowskit-Solarzellen, nachzugehen. Nachmittags gingen wir dann zurück zur Herberge, wo wir auch in den jeweiligen Gruppen an Präsentationen arbeiten mussten. Diese sollten zu jedem Gruppenthema erstellt und am letzten Tag, Freitag im Merck-Gebäude, vor den Eltern oder auch Mitschülern präsentiert werden. Die meisten Gruppen waren bereits mittwochabends fertig, sodass am Donnerstag die meisten damit beschäftigt waren, ihre Präsentationen anderen Gruppen vorzustellen und Feedback abzuholen.
Am Freitag startete der letzte Tag der Veranstaltung. Wir bekamen am Vormittag einige Stunden vor der Eröffnung Zeit, um unseren Vortrag auf der echten Bühne zu proben und so das Gefühl zu kriegen, wie man am effektivsten ins Mikrofon sprechen sollte oder wo man sich am ehesten positionieren musste. Nachdem alle Gruppen fertig geprobt hatten, wurden auch bereits die ersten Gäste eingelassen. Am Anfang wurden noch Reden über die Bedeutung des Erfinderlabor-Projektes an sich gehalten und sogar Bezug auf Umweltproteste, allen voran auf das Projekt „Fridays for future“, genommen. Dann kamen die einzelnen Präsentationen der Gruppen, wobei alle durch viele Vorproben reibungslos verliefen.
Nachdem anschließend auch alle Teilnehmerurkunden und weitere Geschenke der TU-Darmstadt und Merck an uns vergeben wurden, endete die Veranstaltung auch. Nachdem sich die Teilnehmer auch voneinander verabschiedet hatten, machten sich alle auf den Weg nach Hause. Weitere Infos zum Event können Sie auf der folgenden Pressemitteilung nachlesen: Pressemitteilung.
Ich danke nochmal vielmals allen, die sich in der Woche, vor allem am Tag der Ankunft und Abreise, um mich gekümmert haben. Ich danke auch Herrn Hilsbos und dem Sekretariat ganz herzlich, dass sie persönlich meinen Flug arrangiert haben. Ein weiterer Dank geht an alle Veranstalter des Erfinderlabors, Frau Dr. Friedrich und Kim Mentchen, aber natürlich auch an meinen persönlichen Betreuer Claudiu Montan und alle anderen Teilnehmer des Erfinderlabors, welche mir eine so interessante und erfolgreiche Woche ermöglicht haben.
Das Erfinderlabor wird durch das Zentrum für Chemie in Bensheim organisiert. Die DSSI arbeitet seit Januar 2014 im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit diesem zusammen.
Mein besonderer Dank gilt auch Herrn Young, dem Managing und Representative der Firma Merck in Korea, welcher durch sein Sponsoring meine Teilnahme überhaupt erst möglich gemacht.
Übersicht der Sponsoren und Organisatoren:

 

http://www.z-f-c.de/

Thomas Seong