Entdeckungsreise in das Herzstück der Displaytechnik

Sie befinden sich hier: Sekundarstufe II > Neuigkeiten > 27. Mai 2015

Am 2.Mai flog ich nach Darmstadt zum Erfinderlabor, welches vom Zentrum für Chemie jedes Jahr initiiert wird. Als einzige Schülerin aus einer deutschen Schule im Ausland, war ich gespannt was alles auf mich zukommen würde. Zum Thema des diesjährigen Erfinderlabors „organische Elektronik“ wusste ich damals kaum etwas.

Gleich am ersten Tag bekamen wir eine ausführliche Einführung in unser Thema bei der Firma Merck. Das Gelände ist überwältigend und das Kantinenessen ziemlich gut.

 20150527 Erfinderlabor 3

Als Deutsch-Koreanerin fand ich es besonders faszinierend, dass in Darmstadt bei Merck zum Thema „Organische Elektronik“ immer wieder Samsung und LG erwähnt wurden, Zwei Firmen, mit deren Produkten ich in Seoul quasi aufgewachsen bin.

In den folgenden Tagen durfte ich mich intensiv mit dem Thema Flüssigkristalle auseinandersetzen. In Gruppen von jeweils vier Personen experimentierten wir im Labor der TU Darmstadt und bekamen so einen kleinen Einblick in die Welt der Forschung. Wir waren stolz darauf, dass wir unsere Aufgabe, zwei Flüssigkristalle zu synthetisieren, erfolgreich abschließen konnten. Auch die anderen Gruppen konnten zum Schluss ihre Erfolge präsentieren. Ich habe viel gelernt und habe vor allem Respekt vor Merck, die unserer 47-prozentigen Ausbeute weit überlegen sind.

20150527 Erfinderlabor 2

Die Absicht von Merck und dem Erfinderlabor ist es, junge Menschen für Naturwissenschaften und Forschung zu begeistern. Nicht nur das gelingt mit dieser Initiative, sondern darrübe rhinaus lernte ich 15 interessante, nette und motivierte Mitschüler kennen. Am Sonntag Abend hatten wir uns zum ersten Mal gesehen und als es am Freitag Zeit für die Abschlusspräsentationen war, hatten wir nicht nur gemeinsam am Projekt gearbeitet, sondern auch Freundschaften geschlossen.

20150527 Erfinderlabor

Jetzt weiß ich, was organische Elektronik ist und viel mehr darüber wie unser Fernseher funktioniert. Ich bin sehr dankbar für diese außerordentliche Gelegenheit. Vor allem auch Merck lmt. Korea, die unsere Schule und mich voll in dem Projekt unterstützt und mir den Flug ermöglicht haben.

Klarissa Jelonek, Deutsche Schule Seoul International

Die ausführliche Presseinformation können Sie unter folgendem Link nachlesen.