Zum Skifahren war der Schnee ideal, im Januar 2001 ging es samstags nach Jisan

 

Unsere Sieger in Yongpyong: Silvia Kraus und Andreas Joo©¬

Als ich im März 2000 zum ersten Mal nach Korea kam, war für mich alles fremd, vor allem das koreanische Essen. In Deutschland wohnte ich in einer kleinen Stadt, deshalb wirkte Seoul riesig auf mich. Beim Laufen durch die Stra©¬en und Gassen der Stadt nahm ich die vielen fremdartigen Gerüche wahr, ich schaute in die Pfannen und Töpfe. Appetit habe ich in den seltensten Fällen bekommen. Was da alles brutzelte und schmorte, das war schon recht seltsam. Jetzt, nach acht Monaten Korea, esse ich sogar getrockneten Tintenfisch.
Kalbi, Reis und Kimchi schmecken mir sehr gut. Allerdings glaube ich nicht, dass Seidenraupen jemals zu meiner Lieblingsspeise gehören werden. In der Schule habe ich schon viele Freunde gefunden. 16 Kinder sind in meiner Klasse, das ist die grö©¬te Klasse an der DSS, aber im Gegensatz zu Deutschland ist es eine sehr kleine Klasse. Weil ich ein sehr gro©¬er Tierfreund bin und alle meine Haustiere bei unserem Umzug nach Korea in Deutschland lassen musste, würde ich mich freuen, wenn ein paar Tiere an der Schule wären. Vielleicht klappt es damit einmal.

Jannis Machleb
Klasse 5 März 2001

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