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Durch
gro©¬e finanzielle Unterstützung der deutschen Wirtschaft in Korea
und flexibles Entgegenkommen der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen
im Bundesverwaltungsamt wird ermöglicht, dass der Schulverein der
Deutschen Schule Seoul am13.9.1999 das Schulgelände einschlie©¬lich
aller Gebäude kaufen kann.
Mein Leben in Korea
In den zwei Jahren, die ich bis jetzt
hier in Korea hinter mir habe, habe ich viele nette Freunde kennen gelernt.
Natürlich gab es auch harte Zeiten, die nicht besonders schön
waren, aber so was kommt immer vor. Also lasst mich anfangen:
Als wir (meine Familie und ich) in den Herbstferien 98 hier ankamen, um
ein Haus zu suchen, war ich leicht geschockt, als ich die Schule sah.
Im Vergleich zu der Schule in Tokio mit fast 500 Schülern, in die
ich drei Jahre lang ging, war das hier eher einer Privatschule ähnlich.
Um schon einmal in Kontakt mit meinen zukünftigen Klassenkameraden
zu kommen, nahm ich an einer Schulstunde in der damaligen vierten Klasse
teil. Da die Klasse aber genau in dieser Stunde eine Sachkundearbeit schrieb,
hatte ich fast keine Möglichkeit sie kennen zu lernen. Schade! "Naja,
Zeit werde ich ja noch genug haben, um sie alle kennen zu lernen",
dachte ich bei mir. Vier Monate später zog ich dann nach hier um.
Das Eingewöhnen war nicht schwer. Ich hatte sofort Freunde, aber
trotzdem war es stinklangweilig. Unsere Sachen (Möbel usw.) waren
noch nicht angekommen und mein Bruder und ich konnten wenig machen. Wir
spielten Karten und Basketball. Dank meiner neuen Klassenfreunde konnte
ich des öfteren die Nachmittage in deren Haus verbringen und mit
ihnen spielen. Nach zwei Wochen kamen dann endlich unsere ersehnten Sachen.
Darunter war auch mein Einrad, mit dem ich nachmittags im Garten fuhr.
Einmal in der Woche hatte und habe ich Klavierunterricht, für den
ich täglich üben muss. Sobald es warm wurde und das Hyatt-Freibad
geöffnet hatte, konnte ich mich mit meiner Freundin dort zum Schwimmen
treffen. Lifeguard ärgern und verbotene Sachen machen, das bereitete
uns viel Vergnügen. Manchmal machte ich mit meiner Familie Ausflüge
oder wir gingen in die Berge wandern. In den Wintermonaten bot die Schule
Ski- und Snowboardkurse an. Aber da meine Familie und ich sowieso begeisterte
Skifahrer sind, fuhren wir fast jedes Wochenende Ski. Leider gab und gibt
es ja auch noch die Klassenarbeiten, für die man lernen muss, und
nicht zu vergessen die täglichen Hausaufgaben, die ja auch erledigt
werden müssen. Wenn keiner meiner Freunde Zeit zum Spielen hat, sehe
ich mir auch Videos an oder spiele am Computer. Manchmal wünsche
ich mir mehr Platz zum Spielen auf dem Pausenhof. Die Zeit ist für
mich sehr schnell vergangen und im Sommer muss ich schon wieder bye bye
sagen.
Silvia Kraus
| Umbau 1999 |
Die fertige Schule |
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