Im September 1978 zieht die DSS in die Räume des Goethe-Institutes mit den Klassen 1 - 4 um. Die Schülerzahl wächst auf 15 an.

1978 das Goethe- Institut diente der DSS als zweites Schulgebäude

Ein kurzer Rückblick auf die Anfänge der Schule.
Ab dem Alter von drei Jahren ging ich in den amerikanischen Kindergarten und die Vorschule der UN-Preschool in Han-Nam-Dong und lernte dort schon früh, flie©¬end Englisch zu sprechen. Am 4. September 1978 wurde ich dann an der DSS eingeschult. Damals befand sich die Schule noch im Keller des Hauses der Familie Schnitter im UN-Village (Han Nam Dong). Wir waren höchstens zehn Schüler, verteilt auf vier Klassen. Unterrichtet wurden alle gleichzeitig von Frau Kang. Die Klassen 1, 2 und 4 teilten sich einen Raum, die Drittklässler hatten ein eigenes "Zimmerchen". Jens Liese, ich und später noch Monique Sagner waren die ABC-Schützen. Soweit ich mich erinnern kann, zogen wir im darauffolgenden Jahr ins Goethe-Institut um. Dort hatten dann alle Klassen einen eigenen Raum und auch eine eigene Lehrerin. Meine Klassenlehrerin wurde Sabine Plotteck. Da mein Vater nur alle zwei Jahre Urlaub bekam, verreisten wir in den Wintermonaten immer für längere Zeit. Somit musste ich leider dann hier in Berlin immer für einen Monat in die Schule. Doch jedesmal wenn ich nach Seoul zurück kam, musste ich Unmengen nachholen. In der kleinen Schule mit ja fast Privatunterricht fur jeden Schüler konnten wir alle viel besser lernen als in einer Klasse mit 31 Schülern!
Es war eigentlich immer viel los. Entweder waren wir auf Ausflügen, zu Besuch in der Seoul International School oder beim Schulschwimmen im Hyatt-Hotel. Ein ganz besonderer Höhepunkt war eine Aufführung im Sejong-Cultural-Center anlässlich des Weltkindertages.
Am 31. Oktober 1981 zogen wir nach acht Jahren Korea wieder nach Berlin. Ab August 1982 ging ich dann auf die Deutsche Internationale Schule (DIS) in Jakarta/ Indonesien. Dort blieben wir bis Februar 1991. Da die DIS damals nur bis zur 10. Klasse ging, wechselte ich nach einer Abschlussprüfung noch für zwei Jahre bis zum Abitur (International Baccalaureate - IB) auf die Jakarta International School (JIS). Dort war dann alles auf Englisch. So kam ich im Laufe meiner Schulzeit von einer Mini-Schule zu einer Schule mit 300 Schülern (DIS-Kindergarten bis 10. Kl.) bis zu einer Schule mit 2000 Schülern (JIS- Kindergarten bis 12. Kl., mit Schülern aus über 40 Ländern). An der JIS bekam ich dann nach nur zwölf Schuljahren am 7.6.1990 meinen IB- und gleichzeitig noch meinen Highschoolabschluss.
Ich bin sehr froh, dass ich die Gelegenheit hatte, an den verschiedenen Auslandsschulen gro©¬ geworden zu sein.

Viel Spa©¬ und alles Gute bei den Jubiläumsfeiern.

Sabine Pilz (2001)

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