Projektarbeit: Mal-Ort nach Arno Stern

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Niemand wundert sich, bewertet oder kritisiert…

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Ein leeres Blatt als Aufgabe…

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Die Materialien um die Leere zu füllen.

Am Anfang war das Spiel: für drei Kinder des Kindergartens der DSSI hieß es am letzten Mittwoch Mittag „Das ist für euch“, mit dem Blick auf ein leeres Papier.

Nach ca. 40 Minuten, einigen Pinselstrichen und viel zwischenmenschlicher Kommunikation später entstand ein Gemeinschaftsbild. Ohne dass dieses kommentiert, gewertet oder beurteilt wurde.

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Das Gemeinschaftsbild

Für die Erwachsenen ist wichtig zu sagen, dass der Mal-Ort nach Arno Stern einer pädagogischen Grundlage unterliegt. Es geht bei der spontanen Malerei nicht um Kommunikation, nicht um Ästhetik, nicht um eine Botschaft. „Die Mal-Ort- Kinder sind nicht künstlerisch tätig. Und sie teilen nichts mit. Sie legen eine Spur, die für niemanden bestimmt ist, die nur zu geschehen hat.“ (Zitat Arno Stern, Begründer des Malorts)

In diesem Sinne meint er: „die Herstellung eines Bildes, das nicht kritisiert oder gedeutet wird trägt, zur Selbstachtung bei.“